NEXT LEVEL MARKETING – Deutscher Marketingtag in Frankfurt

Das Thema “Next Level Marketing” treibt die Zunft der Marketing- und Kommunikationsentscheider und war deswegen auch das Motto des 44. Deutschen Marketingtags in Frankfurt am 23. November.

globeone war mit einem Team vor Ort und hat sich ein Bild davon machen können, wie schwer der digitale Wandel all denjenigen Unternehmen fällt, die es nicht mit einem rein digitalen Geschäftsmodell zu tun haben. Vieles scheint möglich zu sein, aber die „Nachrüstung“ traditioneller Geschäftsmodelle gestaltet sich weiterhin schwierig, weil diese oft dazu führt, große Teile des gewohnten Geschäftsmodells über den Haufen zu werfen, oder aber mindestens einen einschneidenden Kulturwandel einzuleiten. Diesem Wandel stehen aber noch immer die Silos zwischen Marketing, Sales, verschiedenen Geschäftsbereichen und den tradierten Kommunikationsdisziplinen entgegen. Und so gab bei all der Begeisterung über Automation, Smart Data, Künstliche Intelligenz, Predictive Targeting, Chat-Bots und Voice Recognition auch einige mahnende Stimmen.

Information Overload – Ein extrem fragmentiertes Angebot an „digital solutions“ macht den Marketingentscheidern das Leben schwer. Am Anfang muss immer die Frage stehen, was man eigentlich erreichen will und nicht die technische Lösung.

So berichtete beispielsweise Uwe Storch, Head of Media bei Ferrero, wortgewaltig von all den geplatzten Träumen und nicht gehaltenen Dienstleister-Versprechen rund um das Thema Programmatic Buying und Optimierung der digitalen Media Spendings. Er tat dies, indem er ein ganzes Bündel von bunten Ballons einen nach dem anderen platzen ließ. Doch es gab auch viel Positives und Neues zu sehen. Den Besucherrekord brach Prof. Dr. Martin Fassnacht (WHU) mit seiner Session zum Thema „Von Big Data zu Smart Data & Analystics“. Hier wurde es zu Recht richtig eng. Fazit der Session: Markenführung bleibt auch im digitalen Zeitalter extrem relevant. Viele Marketingverantwortliche arbeiten aktuell zu operativ und verlieren im Datenwust den Blick für das Wesentliche. Und: Es ist das Marketing, das für kundenzentrierte Themen verantwortlich zeichnen muss und nicht die Technik.

Passte wie ein Handschuh. Im Panel von Prof. Martin Fassnacht (WHU) zum Thema Smart Data & Analystics wurde es richtig eng. Commerzbank und Mister Spex zeigten, wie es geht.

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